Eingewöhnung

Ich achte in enger Zusammenarbeit mit den Eltern auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung, um Ihrem Kind einen guten Start ins Tagesstättenleben zu ermöglichen. Hierbei orientiere ich mich an Kuno Bellers „Berliner Modell“.

Vor Vertragsbeginn vereinbaren wir einen Termin um einander besser kennenzulernen. Zu Beginn der Eingewöhnungsphase findet natürlich zuerst einmal ein Gespräch zwischen uns statt, in der sie mich über Gewohnheiten, Vorlieben und individuelle Besonderheiten Ihres Kindes informieren (z.B. Schlaf- und Essgewohnheiten, eventuelle Allergien,…)

Wir besprechen die verschiedenen Phasen der Eingewöhnung, je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes können die Phasen natürlich unterschiedlich lange dauern. Normalerweise liegt die Eingewöhnungsphase bei ca. zwei Wochen.

 

1. Eingewöhnungsphase

In dieser Phase bleiben Sie als Bezugsperson Ihres Kindes in der Tagesstätte mit dabei. Ihr Kind fühlt sich so trotz fremder Umgebung wohl und geborgen. Aus dieser Sicherheit heraus wird es sich bald für die neue Umgebung interessieren und einen ersten Blick wagen. Mit viel Einfühlungsvermögen stehe ich Ihrem Kind zur Seite, so wird sich bald eine Vertrauensbasis bilden. Während dieser Phase bitte ich sie, sich möglichst zurückhaltend zu verhalten. Je mehr sie sich aktiv ins Gruppengeschehen einbringen, umso deutlich wird für Ihr Kind später der Verlust, wenn sie sich nach den ersten Tagen der Eingewöhnung für eine kurze Zeit verabschieden. In dieser ersten Phase bleiben sie mit Ihrem Kind erst einmal nicht länger als eine Stunde bei mir, um Ihr Kind langsam daran zu gewöhnen.

 

2. Eingewöhnungsphase

In dieser Phase findet zum ersten mal eine Verabschiedung statt. Sie bringen ihr Kind in die Tagesstätte, bleiben nur kurz und verabschieden sich dann. Sie bleiben jedoch in der Nähe, damit sie jederzeit wieder zu Ihrem Kind geholt werden können, falls es ihm nicht gut geht. Dies geschieht in einem Zeitraum von maximal 15 – 30 Minuten, in der Ihr Kind alleine bei mir bleibt. Wenn sie zurückkommen, verlassen sie zusammen mit Ihrem Kind die Tagesstätte. In dieser Phase lernt ein Kind, dass es sich auch in dieser ungewohnten Situation auf seine Tagesmama und seine Eltern verlassen kann. Mit diesem Gefühl ist es bereit, sich immer mehr auf die Tagesmutter einzulassen.

 

3. Eingewöhnungsphase

Wenn Ihr Kind ein Vertrauensverhältnis zu mir aufgebaut hat, können wir mit der dritten Phase beginnen. Sie bringen Ihr Kind morgens zu mir, verabschieden sich dann und holen ihr Kind nach dem Mittagessen wieder.

 

4. Eingewöhnungsphase

Erst wenn sich Ihr Kind den gesamten Vormittag über wohl fühlt, wenn es sich von mir trösten lässt, beginnt die vierte Phase. Es bleibt nach dem Mittagessen in der Tagesstätte und wird zum Schlafe hingelegt. Sie holen das Kind dann direkt nach der Mittagsruhe ab.

 

5. Eingewöhnungsphase

Ihr Kind bleibt nun auch nach dem Mittagsschlaf bei mir und nimmt an den Nachmittagsaktivitäten teil. Nach Bedarf holen sie Ihr Kind dann bei mir ab, sie sollten allerdings jederzeit für mich erreichbar sein. Nun haben wir es geschafft, die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen.

 

Die Eingewöhungszeit ist für mich natürlich auch Arbeitszeit, hier berechne ich den mit Ihnen vereinbarten Stundensatz.
Der Betreuungsvertrag wird vor der ersten Eingewöhnungsphase geschlossen.